Samstag, 17. September 2016

Blogstory - Ein Surfer zum Verlieben 3 (6)

„Ja, Dank Gavin.“
„Ja, Dank ihm.“
„Er war der einzige, der von den Videos wusste, und als er dich danach gefragt hat, da …“
„Ja, dein Vater hat es mir erzählt. Ich schätze, wir schulden Gavin was.“
„Er hat mir einen Kuss gestohlen. Von daher denke ich, dass wir quitt sind“, wisperte Lindsay und Warden sah sie lächelnd an.
„Es ist nicht so, dass ich ihn nicht mag, es ist nur so, dass …“
„… du ihm am liebsten die Eingeweide rausreißen und ihn bei lebendigem Leib häuten würdest?“
Warden lachte belustigt auf. „Ja“, brummte er zustimmend. „Fuck, er hat dich geküsst verdammt. Allein, wenn ich daran denke, möchte ich Fischfutter aus dem Typ machen. Gott, Lindsay, ich würde es nicht ertragen, dich zu verlieren.“
Die Bestsellerautorin schmunzelte. „Wirst du nicht. Was hältst du davon, wenn wir noch ein paar Geschenke öffnen?“
„Ja, bei den Unmengen sind wir vermutlich noch in einem halben Jahr damit beschäftigt.“ Warden stand auf und reichte Lindsay seine Hand. Schwungvoll zog er sie auf die Beine, sodass sie gegen ihn taumelte und in seinen Armen landete.
„Netter Versuch. Den Trick muss ich mir merken“, murmelte Lindsay an seinen Lippen, ehe sie ihn zärtlich küsste.
„Weißt du was? Lass uns doch einfach ins Bett gehen und das tun, was frisch verheiratete Paare den ganzen Tag und die ganze Nacht lang so machen“, schlug Warden unschuldig vor, doch Lindsay fiel nicht auf seine Masche herein. An Warden Palmer, ihrem heiß geliebten Ehemann, war rein gar nichts unschuldig. Er hatte es faustdick hinter den Ohren und der gewisse Ausdruck in seinen Augen sprach Bände.
„Du bist unersättlich!“, rügte sie ihn.
„Sagt die Frau, die bereits mit Scheidung gedroht hat, wenn ich meinen ehelichen Pflichten nicht nachkomme.“
„Habe ich dich eingeschüchtert?“
„Ich will dich nur zufriedenstellen, Sonnenschein, das ist alles.“ Er senkte seine Lippen auf ihren Hals, saugte und knabberte daran und brachte sie alleine dadurch schier um den Verstand.
„Du bist zu gut zu mir“, seufzte Lindsay, ließ sich von ihm hochheben und ins Bett tragen.
„Oh, mein Gott! Was ist das denn?“
Lindsay legte ihren Kopf schief und antwortete: „Ein Umschnall-Dildo.“
„Das sehe ich“, erwiderte Warden. „Und ja, okay, das war die falsche Frage. Ich meine, was … wofür … okay, vergiss es, denn ja, ich weiß es und die Antwort lautet: Nur über meine Leiche.“
Lindsay gluckste belustigt los. Sie saß inmitten all der Hochzeitsgeschenke und war völlig überwältigt von den Eindrücken. Warden warf einen Blick auf die, dem Umschnall-Dildo beiliegende, Karte und verdrehte die Augen. „Ein Geschenk von Pat?“, riet Lindsay, woraufhin ihr Ehemann nickte. „Hey“, sie hob beschwichtigend die Hände, „der Typ ist dein Freund nicht meiner.“

Alle Rechte liegen bei Violet Truelove

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