heute stelle ich euch ein neues Buch vor von Richard Morgan.
Kurze Beschreibung:
Ringil Eskiath stammt aus einer alteingesessenen Aristokratenfamilie, die allerdings mit ihm gebrochen hat. Dennoch hat Ringil alles, was er braucht: eine gute Klinge, einen hervorragenden Ruf als Schwertkämpfer und ein gesichertes Einkommen. Dann taucht eines Tages überraschend seine Mutter, die Kaiserin, auf und verlangt von ihm, dass er seine Cousine befreit, die in Gefangenschaft geraten ist. Schnell wird Ringil klar, dass es bei diesem Auftrag nicht nur um das Schicksal seiner jungen Verwandten geht, sondern um das des ganzen Kaiserreiches. Dieser Roman ist bereits unter dem Titel »Glühender Stahl« erschienen und wurde für diese Ausgabe überarbeitet.
Ein Fantasy-Roman mit einem schwulen und aufsässigen Krieger als Hauptfigur? Warum nicht.
Allerdings finde ich es nicht notwendig so ein Thema irgendwie zu sehr zu thematisieren (Sexpraktiken usw), bräuchte ich allerdings auch nicht wenn es um Hetero ginge.
Spannende sympathische Hauptpersonen
Einiges in diesem Roman passt irgendwie nicht so gut zum Fantasy (Dumpingpreise, Joint, Tesa usw.)
Glühender Stahl ist durchaus ein unterhaltsames Fantasy-Werk. Es war gut zu lesen, auch wenn ich zeitweise etwas hing und beim lesen nicht vorwärts kam. War eben kein 0815 Buch.
Die Perspektive wechselt zwischen den drei Protagonisten, was aber dennoch verständlich bleibt.
Ja es hat Spaß gemacht.
Ich hoffe es finden sich einige denen es auch gefällt, wäre schade drum.
jetzt kommt mal was völlig anderes, nämlich ein Endzeitthriller. Ja ich weiß, hab ich bisher noch nie gelesen, aber ich war neugierig. Da es ein Zweiteiler ist und ich beide Teile gelesen habe, bekommt ihr hier auch gleich beide gezeigt.
Kurze Beschreibung:
StromLos: Cumulonimbus (Teil 1)
2039. Der Planet stöhnt unter unbarmherziger Hitze. Rätselhafte
Krankheiten haben sich ausgebreitet, nie dagewesene Mortalitätsraten
dezimieren die Erdbevölkerung. Zwei Menschen, gegensätzlich wie Feuer
und Wasser, treffen aufeinander und stranden in einer globalen
Katastrophe. Emi Boulder, Biologin, 30, die bezaubernd hübsche
Tochter des Physik-Nobelpreisträgers Tim Boulder, ist getrieben von
einem Wunsch: Die Menschheit zu retten. Sie steht kurz vor ihrem größten
Erfolg, der Entdeckung einer neuen Wunderheilpflanze im
südamerikanischen Regenwald. Ben Bates, der trink- und spielsüchtige
Senkrechtstarter bei der Finanzheuschrecke WhiteWater, 33, schert
sich einen Dreck um die Menschheit. Genau dort, wo Emi forscht, will
sein Investmentkonzern das unglaublichste Bauvorhaben starten, das je in Angriff genommen wurde. Ein intrigenreicher Kampf um das wertvolle Stück Urwald entbrennt, bis die Ereignisse eskalieren. Ist die Realität ein Traum, oder träumen wir die Wirklichkeit? Erfüllt das Leben tatsächlich unsere Wünsche? Wie mächtig ist die Anziehungskraft der Liebe? Der packende Endzeit-Thriller hält interessante Antworten bereit. . und wirft noch mehr Fragen auf!
2039.
Der Planet stöhnt unter unbarmherziger Hitze. Rätselhafte Krankheiten
haben sich ausgebreitet, gewaltige Sterberaten dezimieren die
Erdbevölkerung. Emi Boulder und Ben Bates, gegensätzlich wie Feuer und
Wasser, sind in einer globalen Katastrophe gestrandet: Elektrizität
funktioniert nicht mehr! Tag um Tag vergeht ohne Strom. In gnadenloser
Hitze werden die Umstände immer alptraumhafter, alles bricht rasant
zusammen, es geht bald ums nackte Überleben. Die Katastrophe
konfrontiert Ben schonungslos mit sich selbst, zugleich wächst in ihm
eine zarte und unbeholfene Liebe für Emi. Emi weiß, warum es zu dem
globalen Ausfall von Elektrizität gekommen ist, und dass der Strom nicht
mehr zurückkehren wird. Sie fasst einen abenteuerlichen Plan, wie sie
aus dem kollabierten Großstadtmoloch entkommen können. Doch Ben hat gute
Gründe, der schönen, wie geheimnisvollen Emi zu misstrauen. Trotz aller
Anziehung, die diese Frau auf ihn ausübt, nagen Zweifel und Ängste an
ihm. Da geschieht das Unerwartete ... Ist die Realität ein Traum?
Erfüllt das Leben tatsächlich unsere Wünsche? Wie mächtig ist die
Anziehungskraft der Liebe?
Ja ich hab Mal was anderes als rein Fantasy gelesen, und ja es hat
mir auch Spaß gemacht.
Ich wurde von beiden Büchern gut
unterhalten, es hat mich an manchen Tagen sogar richtig gefesselt, weil
ich wissen wollte wie es weiter geht.
Die Beschreibung der Zeit, der Umgebung und des Wetters (besser
gesagt der Wetterphänomene) waren richtig toll. Geschichtliche Sprünge können
ja auch Mal langatmig werden, das ist hier nicht der Fall, es war immer
alles gut erklärt.
Ich bin jetzt nicht unbedingt der Endzeitgeschichten - Leser, aber hier hat es mir Spaß gemacht.
Manchmal wirkt die Story vielleicht etwas langatmig, aber es nimmt Fahrt auf.
Nun mal kurz zu den Covern:
Also ich finde ja sie sind beide richtig toll, allein durch ihre Farben sind sie schon ein echter Blickfang. Beim ersten noch die leuchtenden Häuser und beim zweiten herrscht dann Dunkelheit in den Häusern.
Dankeschön für diese netten Lesestunden.
Wer also gerne solche Bücher / Geschichten liest, hat hiermit ganz sicher einige schöne Stunden.
heute möchte ich euch ein wunderbares Kinderbuch vorstellen.
Kurze Beschreibung:
Der Protagonist der Geschichte ist ein Alpakafohlen namens Jupiter. Es
lebt mit seiner Familie auf einem idyllischen Hof im Grünen. Jupiter
ist sehr neugierig, verspielt und liebt es, mit seinem Großvater
allabendlich unter dem alten Walnussbaum zu liegen und die Sterne zu
beobachten. Sein Opa erzählt Geschichten und Jupiter hört aufmerksam zu. Auf
diese Weise erfährt er auch von seiner Oma, die er nie kennengelernt
hat und bemerkt, wie traurig sein Opa wirkt, wenn er über sie erzählt. „Vielleicht
lebt sie jetzt auf einem fernen Stern?“ Opa und Enkel sind sich dessen
sicher, während sie wieder einmal das Himmelszelt ansehen. Eines
Abends funkelt ein Stern besonders hell. In unregelmäßigen Abständen
flackert er seltsam. Es scheint, als wolle jemand Signale senden. Kann
das die Großmutter sein? Das neugierige Fohlen verlässt daraufhin
unbemerkt in der Nacht den Hof. Es muss zur Lichtquelle und die
Botschaft für seinen Opa abholen. Leider verläuft er sich und kennt den
Weg nach Hause nicht mehr. Nur gut, dass Jupiter Karl, dem Kaninchen
mit Sprachfehler, Piep, einem ständig aufgeregten, kleinen Vogel sowie
dem stolzen Igel Ignatius begegnet und sich die Tiere ihm gerne
behilflich anschließen. Auf der gemeinsamen Suche nach Jupiters Zuhause müssen sie manches Abenteuer bestehen. Nicht zuletzt dem hungrigen Fuchs ausweichen. Zum Glück erinnert sich Jupiter rechtzeitig an seine Besonderheit als Alpaka...
Jupiter das kleine Alpaka erlebt sein erstes Abenteuer und lernt neue Freunde kennen. Ein wunderschönes Abenteuer mit tollen Illustrationen.
Am Ende des Buches gibt es noch einige wissenswerte Fakten zu Alpakas, die super erklärt sind. Wie ein Frage-Antwort Spiel!
Richtig klasse gemacht.
Mein Neffe und meine Nichte werden sich bestimmt darüber freuen dieses Buch lesen zu dürfen. Sie sind jetzt in der zweiten Klasse und können somit gut starten.
Ich kann dieses Buch nur wärmstens weiterempfehlen, denn es ist einfach nur schön.
heute stelle ich euch ein Kinderbuch von Andreas Suchanek vor.
Kurze Beschreibung:
Ein mitreißendes Fantasyabenteuer und der Beginn einer neuen Reihe ab 9 Jahren, die man nicht mehr aus der Hand legen will.
Mitten in der Nacht schreckt Lukas plötzlich aus dem Schlaf hoch. Ein koboldartiges Wesen schleicht durch sein Zimmer und will mit einem Sack voll Diebesgut flüchten. Empört macht sich Lukas an die Verfolgung – mitten in den Wald hinter seinem Haus. Er ahnt noch nicht, dass er damit den Bannkreis zu einer verbotenen Welt durchbrochen hat … zu einer Welt, in der Menschen von schattenartigen Warks gnadenlos gejagt werden. Doch warum konnte Lukas die Grenze zum Flüsterwald überqueren und welche Geheimnisse verbergen sich zwischen den Zweigen der Bäume?
Buchrückseite
Im Wald der Abenteuer
Eine Geheimtür, Fläschchen mit blau leuchtendem Pulver und geheimnisvolle Lichter im Garten - Lukas' neues Zuhause hält allerhand Geheimnisse für ihn bereit. Als er den Dingen auf den Grund gehen will, entdeckt er den Flüsterwald: eine verborgene Welt voller Abenteuer und Magie ...
Heute darf ich Euch mitnehmen auf die Reise ins Vinland! Viele von uns kennen Geschichten, Filme und Bücher um die Sagenumwobenen Wikinger. Smilla Joahnnson hat nun ihre ganz eigene Geschichte dazu geschrieben und nimmt den Leser mit auf eine Reise nach Vinland.
Dort werdet Ihr die junge heranwachsende Linea kennen lernen und sie begleiten auf ihrem ganz eigene Abenteuer... zunächst jedoch möchte ich Euch etwas über die Schiffe und deren Besatzung erzählen:
Ich habe mir dazu einmal angeschaut welche Waffen, die Wikinger ihrer Zeit so nutzten.
Je nach Stand konnte die Bewaffnung des Mannes unterschiedlicher sein. Aber nach dem Gulathingslov § 309 sollte jeder Mann eine Breitaxt oder ein Schwert, einen Schild und einen Speer haben und für jeden Ruderplatz einen Bogen mit zwölf Pfeilen stellen.
Bei dem Gulathingslov, handelt es sich um die älteste Gesetzessammlung Norwegens.
Schauen wir uns die oben genannten Waffen mal genauer an:
Die Breitaxt (breiðöx), außerhalb Skandinaviens als ‚dänische Axt‘ bekannt, hatte ein sehr breites Blatt, dass sich zum Schaftauge zu verjüngte. Sie war die in Skandinavien übliche Streitaxt. Die Schneide aus Stahl wurde in eine Nut des Blattes eingefügt und verschweißt. In Norwegen konnte der Kämpfer zwischen Breitaxt und Schwert wählen. Diese Streitaxt wurde oft mit beiden Händen geführt.
Der Schild der Wikingerzeit war kreisrund. Es konnte aussen an der Reling des Langschiffes befestigt werden. Der Schild ist vielzeitig einsetzbar, an der Reling des Schiffs, zum Schutz vor Pfleilen, als Schildwall. Farben und Gestaltung sind auch hier nach Stand von des Mannes abhängig. Ich habe Euch ein Video angehängt, damit ihr Euch eine Vorstellung davon machen könnt was ich meine:
Eine weitere Waffe, insbesondere im Schiffskampf, war der Speer (spjót). Es gab davon drei Arten: Mit den Handspeeren („lagvápn“) wurde gestochen, die Wurfspeere („skotvápn“) wurden geworfen und mit den dem „höggspjot“, einer Hellebarde ähnlich, wurde gehauen. Auch Speere wurden mit Gold eingelegt.
Die einfachste Art der Stoßwaffen war eine Holzstange, deren Spitze im Feuer gehärtet wurde. Sie hieß „sviða“ (svíða „sengen“). Diese Art Spieße werden schon bei Tacitus erwähnt. Daneben gab es noch einen leichten Wurfspeer (gaflak), der selten erwähnt wird. Dabei handelt es sich um ein keltisches Lehnwort.[33] Es muss sich um sehr kleine Wurfspeere, also Handpfeile, gehandelt haben.[34] Denn von Olaf Tryggvason wird berichtet, dass er in der Schlacht von Svoldr zwei Speere gleichzeitig warf, also mit beiden Händen.
Der Wurfspeer mit keilförmiger Spitze war der „Geirr“. So wird auch Odins Speer bezeichnet. Es gab auch einen leichten Wurfspeer, der „Fleinn“ genannt wurde. Er hatte eine lange dünne, flache Metallspitze. Daneben gab es den „Broddr“ oder „Broddspjót“, ein dem „Fleinn“ ähnlicher leichter Wurfspeer, dessen Spitze aber fast vierkantig war. Beide wurden in der Wikingerzeit eher selten eingesetzt, da sie kaum erwähnt werden. Er wurde von Schiff zu Schiff geworfen, und man war offenbar sehr treffsicher. Wurfspeere waren oft mit Wurfschlingen oder Schwungriemen versehen, die eine größere Reichweite oder Durchschlagskraft bewirkten.
Dies ist nur eine kleine Auswahl, Wikinger nutzten zudem noch Pfeil und Bogen oder Armbrüste, Schleudern, Keulen, Messer oder Schwerter. Abhängig vom Stand und welchem Clan sie zugehörig waren. Dazu trugen die Wikinger Helme, diese waren aber nicht wie in vielen Filmen gezeigt mit Hörnern versehen. Das kam erst durch verschiedene Erzählungen dazu. Meine Quellen: Wikiepdia / Waffen und Wikinger
Nun möchte ich Euch aber das Buch nicht vorenthalten:
Die Wikinger von Vinland ´Verlorene Heimat´
Die Freiheit ruht tief in dir, du musst ihr nur die Tür öffnen. Als Linea ein Gespräch zwischen ihrem Ziehvater und dem Jarl von Skogbyen belauscht, erfährt sie, dass ihr bisheriges Leben im Wikingerdorf eine einzige Lüge war und sie dem grausamen Anführer versprochen werden soll. Linea will frei sein, selbst über ihr Leben bestimmen und sich nichts vorschreiben lassen, doch es ist nicht leicht, als Frau unter Wikingern zu bestehen. Sie braucht die Hilfe ihrer Freunde, denn die Intrigen, die sich um sie spinnen, sind gewaltiger, als sie jemals geglaubt hat. Wird es ihr gelingen, ihre Freiheit zu erkämpfen? Und wieso hat der Jarl überhaupt ein solches Interesse an ihr?
An dieser Stelle meinen Dank, an den Sternensand Verlag für das Rezensionsexemplar. Das hat keine Auswirkung auf meine Bewertung oder Rezension.
Das Buch nimmt den Leser mit in eine eigene Welt und sie fängt mit einem Drama an, was ja immer gut ist, denn dann kann es nur noch besser werden. Sagt die Optimistin in mir und die sollte Recht behalten.
Die Autorin hat einen leichten und schönen Stil, die Geschichte und deren Charaktere näher zu bringen. Sie lässt die Geschichte lebendig werden, so dass man mit Linea mitfiebert was denn alles passieren wird. Für alle Kritiker die jetzt kommen und sagen mögen, so kann das gar nicht gewesen sein, den sei gesagt: Es ist eine Geschichte und die Autorin hat diese dem Leser mit ihren Ideen und Vorstellungen glaubhaft näher gebracht. Und das ist es was mir gefällt, natürlich mag sich das bei echten Wikinger so vielleicht niemals zugetragen haben, oder eben doch. Wer von uns will das beurteilen, waren wir dabei?! NEIN!
Mein Fazit:
Warum ich so schnell zu meinem Fazit komme, es ist immer schwierig eine gute Geschichte zu bewerten ohne die Geschichte selbst zu verraten. Daher komme ich schnell zu Fazit ;)
Die Charaktere sind sehr gut geschrieben, jeder trägt zu dem Verlauf der Handlung bei. Die Handlungsstränge sind nachvollziehbar und man fiebert einfach mit. Das Setting rundet das Buch in seiner Gesamtheit ab, ich selbst lese sehr Bildhaft und das ist mir bei diesem Buch wirklich gut gelungen. Ich hatte förmlich vor Augen wie Linea auf das Dach des Langhauses klettert, oder am Morgen die Reusen auslegt. Von mir bekommt das Buch eine dicke Leseempfehlung, für alle die die Wikinger mögen.
Schaut auch unbedingt in der Veranstaltung auf Facebook vorbei --> hier gehts lang!