Montag, 4. Januar 2016

Katharina Lankers - Der Himmel über München


Kurzbeschreibung:

Als sich der 22-jährige Simon und die 18-jährige Theresa kennen lernen, ahnen sie nicht, dass diese Begegnung von ihren persönlichen Schutzengeln Xerxes und Spekulatius eingefädelt wurde. Diese beiden sind nämlich der Meinung, dass Simon und Theresa ein wunderbares Paar abgeben würden, und verfolgen gespannt, wie sich eine zarte Liebe zwischen ihnen entwickelt. Dabei sorgen die Engel immer wieder dafür, dass nicht alles zu glatt läuft. Schließlich haben sie ja alle Zeit der Welt und es macht ihnen Spaß, ein bisschen Spannung in die Angelegenheit zu bringen. Doch gerade als sich abzuzeichnen beginnt, dass die Bemühungen der Schutzengel Früchte tragen könnten, wird der himmlische Chef hellhörig und erinnert Xerxes und Spekulatius daran, dass im „Großen Plan“ etwas ganz anderes steht: Simon und Theresa sind nach diesem keinesfalls füreinander bestimmt, und die Engel kriegen gewaltig eins auf den Deckel für ihr eigenmächtiges Handeln. Kleinlaut haben sie nun dafür zu sorgen, dass das Liebesleben der Erdenkinder wieder in die planmäßigen Bahnen gelenkt wird – gar nicht so einfach, denn die Eingriffsmöglichkeiten sind begrenzt und Simon und Theresa haben Feuer füreinander gefangen. Während im Himmel heiß diskutiert wird, werden auch die Menschenkinder hin und her gebeutelt zwischen Nähe und Abstand und wissen manchmal selbst nicht, wie ihnen geschieht. Schaffen die beiden Schutzengel am Ende doch noch, ihr Traumpaar zusammen zu führen?

Der Link zum Buch: Der Himmel über München


Meine Rezension:

Das Buch ist aus Sicht von den beiden Charakteren Simon und Theresa geschrieben, und auch aus der Sicht von  Xerxes und Spekulatius den beiden Engeln. Eigentlich weniger aus der Sicht der beiden, eher das die Beiden sich Unterhalten. Der Bayrische Dialekt darf dabei auch nicht fehlen. Das ist an sich ganz sympathisch, auch wenn ich mich manchmal schwer tue.

Komme ich jetzt aber mal zum Buch als solches, ich konnte mich nicht richtig in die Geschichte einfinden, stellenweise fand ich es zu langatmig und der Dialekt ist nicht ganz einfach. Der Dialekt nimmt jetzt nicht übermäßig viel vom Buch ein, ich lese aber lieber Dialektfrei. Da kommt einfach der Hannoveraner in mir durch. Da auch Simon dem wohlgesonnen ist. Man begleitet die beiden über einen längeren Zeitraum, in dem auch die beiden Engel immer mal wieder was zum besten geben. Stellenweise ist es wirklich amüsant und der Humor ist vorhanden. Simon und Theresa haben es auch nicht gerade leicht, er in den Semesterferien daheim gebunden und sie dann immer auf Besuch in seiner WG. Es gibt höhen und tiefen in dem Buch, die Wege kreuzen sich und verlieren sich wieder. Ob die beiden mit ihrem Engeln zusammen finden, wer weiß das schon.

Der Schreibstil als solches ist leicht und recht gut zu lesen. Wer gut mit dem Wechsel und den Einblendungen von Xerxes und Spekulatius umgehen kann, wird das Buch lieben! Es ist eine amüsante Liebesgeschichte, etwas weniger Dialekt hätte mir besser gefallen. Und mit Engelchen die auf Wölkchen sitzen, kann ich leider auch nicht viel anfangen. Wem das alles nicht stört, wer super mit Bayrisch umgehen kann und auch noch Engel liebt - der Leser hat in diesem Buch davon eine super Mischung. Mich hat es nicht ganz so berührt, aber das ist meine persönliche Meinung. Von daher lest es und bildet Euch eine Meinung, ob das alles zusammenpasst!

Eure Jeanette

1 Kommentar:

Ruby Celtic hat gesagt…

Hey,

das hört sich nach einem sehr interessanten und gefühlvollen Buch an. Landet gleihc mal auf der WuLi. :)

Liebe Grüße,
Ruby