Samstag, 30. Januar 2016

Blogtour: Schneeglöckchenzauber


Heute darf ich Euch  bei mir begrüßen,
wir haben nun schon viel aus dem Buch lesen können und sogar gesehen.

Daher möchte ich heute ein Thema vorstellen, was im Buch nur am Rand immer mal wieder auftaucht. Da es in der heutigen Zeit aber nicht ungewöhnlich ist, haben wir uns dazu entschlossen das mal etwas genauer zu betrachten:



Vernachlässigung von Kindern



Emotionale Vernachlässigung ist die lieblose und unpersönliche Betreuung eines Menschen, zum Beispiel Anschreien, Einschüchterung, Beleidigung, Missachtung oder Sündenbockstellung.


Betroffen sind vor allem Kinder, warum weil sie sich nicht wehren können. Kinder wollen geliebt werden und tun alles dafür, es gibt aber Familien da sind genau diese kleinen Wesen die eigentlich den Schutz der Erwachsenen bedürfen - diejenigen die immer an allem Schuld sind. Oder aber zu nichts zu gebrauchen sind. Und das wird Ihnen immer wieder vorgehalten. Sie stören, sie sind laut, sie fordern. Das es aber Grundbedürfnisse sind, die befriedigt werden wollen. Das sehen die Erwachsenen nicht, die sich in ihrem Verhalten sogar strafbar machen.


Die Folgen von emotionaler Vernachlässigung sind erst auf den zweiten Blick zu erkennen. Bei Kindern kommt es teilweise zu Entwicklungsverzögerungen und Fehlentwicklungen.
Zum Beispiel eine Anpassungstörung, eine Belastungstörung oder eine Bindungsstörung. Woher sollen die Kinder es auch lernen, denn vorgelebt bekommen tun sie alles nur nicht was normal ist. Was Liebe und Geborgenheit, Sicherheit und Verlässlichkeit ist. Quelle: Wikipedia "Vernachlässigung"


Emotionale Vernachlässigung und dauernde Missachtung können dazu führen, das sich Kinder gerade im Erwachsenenalter unangepasst verhalten.
Das kann ganz unterschiedliche Ausmaße annehmen, zb. eine junge Frau die nie den normalen Umgang erlernt hat bekommt ein Kind.
Ein Resultat daraus könnte sein, das sie Gluckenhaft über ihr Kind wacht. Es niemals alleine lässt, nicht mal in der Obhut von Familienmitgliedern. Das Kind schläft bei der Mutter im Bett, bei dem leisesten Anzeichen steht die Mutter parat.

Es kann aber auch ganz anders ausgehen, selbe Situation eine junge Frau bekommt ein Kind. Aber nicht wie unsere Mutti oben, tut sie alles nur erdenkliche für ihr Kind. Sondern  das erlebte der eigenen Kindheit hat sich so eingeprägt, das sie im Grund genau das selbe mit ihrem Kind oder den Kindern macht.
Dazu hier mal ein Beispiel, wo die Mutter es nicht anders gelernt hat. Aber nicht weil ihre eigene Mutter sie missachtet hat, sondern weil es so steht es im Artikel, sie von der Tagesmutter misshandelt wurde.


"Sie war eine vorbildliche Mutter"


Sie wollte Anerkennung - und machte ihren Sohn so krank, dass er zeitweise in Lebensgefahr schwebte. In Hamburg ist eine Mutter verurteilt worden.


Von Hannah Beitzer, Hamburg


Nach außen war sie eine vorbildliche Mutter: aufopferungsvoll, dazu sympathisch und hilfsbereit. Zuhause aber hat die 30-Jährige ihrem Sohn Spritzen injiziert, die mit Speichel, Fäkalien und Blumenwasser verseucht waren. Drei Jahre war der Junge damals. Über mehrere Monate ging die Tortur. Zwischenzeitlich schwebte das Kind in Lebensgefahr.
Quelle: zum Artikel "Sie war eine vorbildliche Mutter" <- den Artikel sollte man bis zum Ende lesen!


Es gibt aber auch die Emotionale Vernachlässigung bei Kindern, wo man es nicht erwartet. Das sind die Kinder aus guten Hause, wo Geld und Sicherheit keine Rolle spielt. Wo alles da ist was der Mensch zum leben braucht.

Dazu habe ich einen interessanten Artikel gefunden:

Emotional unterversorgt: Experten warnen vor Wohlstandsverwahrlosung

Sie haben alles, was man sich wünschen kann, trotzdem gehören sie zu den Ärmsten unserer Gesellschaft: Kinder, die unter Wohlstandsverwahrlosung leiden. Materiell bieten ihnen die Eltern alles, aber ihre emotionalen Wünsche und Bedürfnisse bleiben unerfüllt. Diese psychische Verwahrlosung ist oft erst auf den zweiten Blick zu erkennen.

Das Zuhause ein schmuckes Häuschen in einer guten Gegend, das Fahrrad vom Feinsten, mehrmals Urlaub im Jahr, Putzfrau, Nachhilfelehrer und selbstverständlich ein Smartphone - wer käme hier schon auf die Idee, es könnte sich um ein verwahrlostes Kind handeln? Stellt man sich unter dem Begriff doch die Bilder vor, die kleine, verdreckte Kinder in Bergen von Müll zeigen. Doch in Wahrheit können auch Kinder aus wohlhabenden Verhältnissen sehr arm sein - innerlich arm.

Für die Kinder ist es schlimm egal von welcher Vernachlässigung man spricht. Es sind unsere Schutzbefohlenen, die sich auf uns “die Eltern” verlassen. Sie müssen Geborgenheit und Sicherheit erfahren. Das ein Zuhause immer ein sicherer Ort ist und die Eltern das Kind in allen Lebenslagen stärken und Schützen!

Zu Gewinnen gibt es für Euch auch etwas, die liebe Isabella hat ein tolles Paket für den Gewinner gepackt!


Es kann jeden Tag ein Los gesammelt werden, in dem die individuelle Tagesfrage beantwortet wird.

Wie würdet ihr reagieren, wenn ihr von so einer Vernachlässigung erfahren würdet?

Teilnahmebedingungen: 
  • Pro Tag kann ein Los gesammelt werden. 
  • Ein extra Los kann am letzten Tag der Blogtour zusätzlich zum Tageslos durch Lösen des Quiz' gesammelt werden. 
  • Teilnahme ab 18 Jahren oder mit Einverständniserklärung der Eltern.
  • Die Teilnehmer erklären sich im Gewinnfall bereit öffentlich genannt zu werden (Gewinnerpost) und das ihre Adresse der Autorin zwecks Gewinnerversand übermittelt wird.
  • Teilnahmeschluss ist der 30.01.2016 23:59 Uhr.
  • Für den Versand per Post wird keine Haftung übernommen. 
  • Versand nur innerhalb von Deutschland, Österreich und der Schweiz.
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
  • Keine Barauszahlung der Gewinne möglich



Zum Schluss wünsche ich allen Viel Spaß und 
Lesevergnügen bei unserer Blogtour und drücke 
allen teilnehmenden Lesern die Daumen bei 
unserem Gewinnspiel!

Kommentare:

sabrina bolte hat gesagt…

Dankeschön für diesen (wenn auch schrecklich) tollebn beitrag❤
Ich habe vor einigen jahren eine familie (vernachlässigung emotional+ sozial) kennlernen*müssen*
Ich habe diese eine zeitlang beobachtet, und dann kontakt zum jugendamt aufgenommen. Ich habe den beamten alles geschildert und dieser hat der familie dann Unterstütz. Heute geht es allen besser❤
Wegsehen ist *keine* option.
Lg Sabrina

sabrina bolte hat gesagt…

Dankeschön für diesen (wenn auch schrecklich) tollebn beitrag❤
Ich habe vor einigen jahren eine familie (vernachlässigung emotional+ sozial) kennlernen*müssen*
Ich habe diese eine zeitlang beobachtet, und dann kontakt zum jugendamt aufgenommen. Ich habe den beamten alles geschildert und dieser hat der familie dann Unterstütz. Heute geht es allen besser❤
Wegsehen ist *keine* option.
Lg Sabrina

Bettina Hertz hat gesagt…

Guten Morgen,
und vielen Dank für den Beitrag. Das ist wirklich ein sehr ernstes Thema. Ich kenne aus meinem Umfeld keine Kinder, die emotional vernachlässigt werden. Ich würde auf alle Fälle helfen wollen, was sich sicher nicht einfach gestalten würde, da es meist an "Beweisen" scheitert.
Liebe Grüße Bettina Hertz
bettinahertz6666@googlemail.com

Annette Peters hat gesagt…

Ich würde erstmal die Person ansprechen von der ich denke das dort etwas. Passiert, ansonsten lieber die Polizei benachrichtigen.Klasse Beitrag, geht jeden an. LG

Annette Peters hat gesagt…

Ich würde erstmal die Person ansprechen von der ich denke das dort etwas passiert, ansonsten gleich die Polizei benachrichtigen, dass geht alle was an. Toller Beitrag. LG Nette

Angel 1607 hat gesagt…

Hi,
ich würde auch versuchen vielleicht mit den Eltern zu sprechen und ihnen vor Augen führen, wie es den Kindern dabei eigentlich geht und dass es nichts bringt, wenn Kinder materiell alles haben, sich aber nicht geliebt fühlen....

Lg
Gaby

karin hat gesagt…

Huhu,

ein durchaus, schwieriges Thema..das wahrscheinlich jeder anderster sieht und einschätzt.

Und damit fängt das Problem auch schon an...wer entscheidet was Vernachlässigung ist?

Ich persönlich masse mir, dass nicht an. Da denke ich, ist Hilfe von Fachmann/Jugendamt angesagt.

LG..Karin...

Doreen Frick hat gesagt…

Hallo.
Das ist ein sehr schwieriges Thema.
Ich würde alle Hebel in Bewegung setzen um zu helfen. Irgendwie.
Liebe Grüße Doreen

Ute Z hat gesagt…

Huhuhu,
um ganz ehrlich zu sein,müsste ich sehen was los ist um dann zu sehen was ich mache.
Kann ich selbst noch was machen brauche ich Hilfe wen ja wen und greifen die überhaupt ein. Da habe ich leider schon andere Erfahrungen.
Liebe Grüße
Ute

Daniela Schiebeck hat gesagt…

Ich würde versuchen den Kindern zu helfen und auch mit den betreffenden Erwachsenen sprechen und versuchen zu vermitteln.

daniela.schiebeck@t-online.de

Liebe Grüße,
Daniela

Jeannine M. hat gesagt…

Hallo.
Da stellst du uns heute ein sehr wichtiges Thema vor.
Aus meiner beruflichen Qualifikation heraus würde ich immer eingreifen in dem ich beim Jugendamt eine Meldung machen. Neben bei würde ich mir auf Schreiben, was ich wann gesehen habe und dann auch mit wem ich beim Jugendamt telefoniert habe. Aber wenn ich merken würde das Gefahr im Verzug ist würde ich direkt die Polizei anrufen und sagen das Gefahr im Verzug ist.
Klar kann man reden, es bietet sich sogar, wenn man einen Kontakt schon hat zu der Person. Man sollte es immer abwägen. Pauschale Aussagen zu treffen ist immer schwierig, aber eingreifen wie auch immer sollte man schon. ;)

Liebe Grüße Jeannine M.