Mittwoch, 13. Juli 2016

Katrin Graßl - Askana ~ Die Bestimmung


Klappentext:

“Hoffnung ist ein zweischneidiges Schwert. Sie spendet Mut und macht stark, doch kann sie einen auch zerstören.“ Ich glaubte nie an Religion, Schicksal oder Bestimmung, aber meine Welt wurde auf den Kopf gestellt. Alles was ich je zu wissen glaubte, alles für das ich stand, erwies sich als falsch. Askanas unergründliche Welt, belehrte mich eines Besseren. Ich war unglücklich und ziellos, doch nun habe ich Hoffnung. Eine BESTIMMUNG. Lilly hat Depressionen und hat ihre Lebenslust verloren. Sie kämpft mit Selbstmordgedanken, doch ihre Welt wird auf den Kopf gestellt, als sie durch einen Unfall in eine andere Welt katapultiert wird. Von Ängsten geplagt, schließt sie sich Igor, einem älteren Wittwer, an. Dieser gewährt ihr eine Herberge und weist sie in die Gebräuche und Sitten seines Dorfes ein. Nach und nach erfährt Lilly von Nefarius und seiner Schreckensherrschaft. Ungläubig steht sie diesem Terrorregime gegenüber, bis sie es am eigenen Leib erfährt.


Askana ~ Die Bestimmung

Meine Rezension:

Ich durfte das Buch für eine Blogtour lesen, daher ganz lieben Dank an Katrin Graßl für das Rezensionsexemplar.


Das Buch beginnt in unserer Zeit, Lilly ist ein Mädchen was nicht so recht in die perfekte Welt von ihren Eltern passt. Sie leidet an Depressionen und wird von Selbstmordgedanken geplagt. Als sie eines Tages, einfach noch mal raus will passiert etwas -  das ihr Leben verändert.


Der Schreibstil der jungen Autorin ist leicht und flüssig, sie gestaltet mit ihrer Art zu schreiben das Szenario so gut das man es sich vorstellen kann. Der Weg den die jungen 18 jährigen Protagonistin einschlagen muss, ist nachvollziehbar. In dieser anderen Welt, ist alles anders. Sie muss sich mit neuen Dingen auseinandersetzen und versucht täglich ihren Fragen auf den Grund zu gehen.

Für eine Fantasygeschichte ist mir der sprachliche Umgang zu seicht und zu sehr an unserer Welt angepasst. Einige Begrifflichkeiten passten für meinen Geschmack nicht, auch der sehr schnell vertrauliche Umgang mit der neuen Welt hätte ruhig etwas holpriger sein können. Man darf die Vorgeschichte von Lilly nicht vergessen, dann findet sie sich in einer anderen Zeit wieder und alles ist in Ordnung so wie es ist. Die kleine Liebesgeschichte am Rand, ist süß verpackt und passt gut rein.

Mein Fazit, es ist eine leichte Fantasygeschichte die ich im Bereich Jugendroman ansiedeln würde. Der Sprachgebrauch passt zu unseren heutigen Jugend. Die Geschichte plätschert ruhig vor sich hin, hier und da hätte es ruhig ein bisschen turbulent zugehen können. Damit ein Spannungsbogen entsteht. Das Ende kommt plötzlich und man muss sich überraschen lassen wie es weitergeht.


Eure Jeanette

1 Kommentar:

Katrin Grassl hat gesagt…

Danke für die nette rezi :)